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Energiemythen

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"Den Backofen vorzuheizen, ist in jedem Fall sinnvoll. Andernfalls wird das Gericht nicht knusprig, fällt ein, dauert viel zu lange oder ist nicht richtig durch. Ausserdem steht es ja so im Rezept."

Vorheizen ist nicht immer nötig. Bei Speisen, die keine oder erst später eine Kruste bilden, können Sie darauf verzichten: Tiefkühlware, selbst gebackenes Brot, Gratins, Ofengemüse oder Schmorgerichte. Das spart 20 Prozent Energie. Bei Souffl é, Brandteig, Biskuitteig, Fleisch oder Fisch lohnt sich Vorheizen hingegen. Gerichte, die in kurzer Zeit bei hohen Temperaturen zubereitet werden, gelingen im vorgeheizten Backofen besser. Empfi ndliche Teige werden sonst zäh oder gehen nicht richtig auf. Warum Rezepte trotzdem Vorheizen empfehlen? Um einheitliche Voraussetzungen zu schaffen. Nicht jeder Backofen braucht gleich lange, bis er eine bestimmte Temperatur erreicht. Eine genaue Backzeit lässt sich nur angeben, wenn die Autorin oder der Autor von einem vorgeheizten Backofen ausgeht. Ohne Vorheizen verlängert sich die Backzeit um fünf bis zehn Minuten – verlassen Sie sich auf Ihr Augenmass

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